Weniger Dienstleister, mehr Kostenkontrolle
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Volatile Kraftstoffpreise rücken Treibstoffzuschläge und steigende Frachtkosten immer wieder in den Fokus von Logistik, Einkauf und Controlling. Sobald sich die Preise verändern, beginnen Diskussionen über neue Konditionen, Zuschläge und mögliche Einsparungen. Doch bevor Maßnahmen eingeleitet werden, sollte eine grundlegende Frage beantwortet sein:
Die Gesamtsumme einer Frachtrechnung ist meist bekannt. Sie zeigt jedoch nicht automatisch, welchen Anteil Treibstoffzuschläge, Mautkosten, Sonderleistungen oder weitere Kostenbestandteile daran haben. Damit bleibt häufig unklar, welche Faktoren eine Kostensteigerung tatsächlich verursachen. Wer nur den Rechnungsbetrag betrachtet, erkennt zwar die Entwicklung der Gesamtkosten, kann jedoch nur eingeschränkt beurteilen, wo Veränderungen entstehen und an welchen Stellen gezielte Maßnahmen möglich sind.
Eine belastbare Kostenoptimierung beginnt mit einer aktuellen und ausreichend detaillierten Übersicht über die eigenen Ist-Kosten. Wie haben sich die Treibstoffzuschläge entwickelt? Welche Relationen verursachen besonders hohe Kosten? Wo treten Abweichungen von vereinbarten Konditionen auf? Und welchen Einfluss haben Maut, Wartezeiten oder zusätzliche Leistungen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet werden können, lassen sich Preisentwicklungen richtig einordnen und Konditionen fundiert bewerten. Eine sekundengenaue Echtzeitanalyse ist dafür zwar nicht notwendig, allerdings müssen die Daten aktuell genug sein, um die gegenwärtige Kostenentwicklung abzubilden. Ältere Jahresauswertungen reichen nur bedingt aus, wenn sich Kraftstoffpreise, Zuschläge und Transportmengen kontinuierlich verändern.
Aus der Praxis zeigt sich, dass viele der notwendigen Informationen bereits vorhanden sind. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie auch für gezielte Analysen zur Verfügung stehen. Sendungsdaten kommen von Speditionen und Logistikdienstleistern, Frachtrechnungen liegen wiederum im Finanzbereich. Weitere Informationen werden zusätzlich in ERP-, Logistik- oder Planungssystemen geführt. Die Daten verteilen sich damit auf unterschiedliche Systeme, Formate und Verantwortungsbereiche. Selbst wenn die Zahlen grundsätzlich bekannt sind, stellt sich deshalb die nächste Frage:
Anpassungen an der vorhandenen IT-Landschaft sind grundsätzlich möglich. Sie benötigen jedoch häufig Zeit, interne Ressourcen und die Unterstützung externer Dienstleister. Bis neue Auswertungen verfügbar sind, können sich Preise und Rahmenbedingungen bereits wieder verändert haben. Die Herausforderung besteht daher meist nicht darin, zusätzliche Daten zu erzeugen. Entscheidend ist, die vorhandenen Informationen schnell zusammenzuführen und für Analysen nutzbar zu machen.
Genau hier setzt die Chaindson Suite an:
Sie führt Sendungsdaten, Frachtrechnungen und weitere relevante Informationen in einer gemeinsamen Sicht zusammen und bereitet sie in übersichtlichen Dashboards auf. Als Grundlage können Daten genutzt werden, die bereits von Speditionen, Logistikdienstleistern und vorhandenen Systemen bereitgestellt werden. Dadurch lassen sich auffällige Kostenentwicklungen, Zuschläge und Abweichungen schneller erkennen, ohne zunächst umfangreiche Anpassungen an der bestehenden ERP- oder Finanzlandschaft vorzunehmen. Unternehmen erhalten damit eine aktuelle und belastbare Grundlage, um Kostenentwicklungen nachzuvollziehen, Konditionen zu bewerten und weitere Maßnahmen gezielter vorzubereiten. Auch Ausschreibungen und Preisverhandlungen profitieren von einer transparenten Datenbasis. Denn je genauer die eigene Ausgangssituation bekannt ist, desto klarer lassen sich Anforderungen formulieren und Angebote vergleichen.
Volatile Kraftstoffpreise lassen sich nicht verhindern. Unternehmen können jedoch beeinflussen, wie früh sie deren Auswirkungen erkennen und wie fundiert sie darauf reagieren. Dafür reicht es nicht aus, nur die Höhe der Frachtkosten zu kennen. Entscheidend ist, ihre Zusammensetzung zu verstehen und die vorhandenen Zahlen für Analysen nutzen zu können.
Die Chaindson Suite schafft dafür mit vergleichsweise geringem Aufwand eine gemeinsame Datengrundlage. Nur wer weiß, wo er heute steht, kann Kostenentwicklungen besser bewerten und gezielt reagieren.